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Krankensalbung
Krankensalbung-
Letzte Ölung?
Sehr
oft erleben Seelsorger, dass Kranke, denen die Krankensalbung
angeboten wird, in Panik verfallen: „So weit ist es doch noch
nicht!“ Dazu zunächst einmal vorweg: Keiner muss sterben,
wenn er die Krankensalbung empfängt.
Im Gegenteil!
Der
Apostel Jakobus hat geschrieben: „Ist einer von euch krank?
Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich: Sie sollen über
ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet
aus dem Glauben wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn
aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm
vergeben.“ (Jak 5,14-15)
Das
Sakrament soll also aufrichten. Es ist ein Sakrament der
Hoffnung und der Heilung - ganz bestimmt kein
„Sterbesakrament“.
Wer
kann die Krankensalbung empfangen?
Jeder,
der an einer schweren Krankheit oder unter den Gebrechen des
Alters zu leiden hat, kann die Krankensalbung empfangen.
Was
muss ich tun, wenn ich die Krankensalbung empfangen möchte?
Die
Krankensalbung wird vom Priester gespendet. Rufen Sie im Pfarrbüro
an und vereinbaren Sie einen Termin. In dringenden Fällen
kommen wir natürlich sofort!
Was
muss ich vorbereiten?
Es
werden die gleichen Utensilien benötigt wie bei der Krankenkommunion:
ein Kreuz, eine Kerze, eventuell ein Blumenstrauß und
Weihwasser, falls vorhanden. Alles andere bringt der Priester
mit.
Wo
bekomme ich mehr Informationen?
Im
Pfarrbüro.
Interessante
Schriften:
- Missio München (Hrsg.)
„Krankengebete“
München 2001
-
Wolfgang Müller-Welser
„Weil du mich hältst“
Freiburg 1993
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