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Biographie
Die
Laurentiuskirche in Ahrweiler
ist die älteste Hallenkirche des
Rheinlandes.
Ahrweiler gehörte
einst der Abtei Prüm.
Sie ließ im 13. Jahrhundert die Kirche
errichten (Grundsteinlegung 1269) und entsandte Benediktiner als
Priester. Nach Säkularisation und Auflösung der Abtei Prüm
wurden normale Pfarrer berufen.
Die Pfarrei gehört seit 1824
dem Bistum Trier an.
Die gotische
Kirche ist dreischiffig und durch Strebepfeiler gegliedert.
Das
Mauerwerk besteht aus verputztem Bruchstein.
Der eingebaute Turm
ist ab Dachansatz dreigeschossig und wird von Giebelkranz und
Spitzhelm abgeschlossen. Das Langhaus ist vier Joche lang, jedes
Joch auf jeder Seite trägt ein Walmdach.
Daran schließt sich
jeweils ein schräg gestellter Seitenchor an.
Die Seitenchöre
und der Hauptchor werden von fünf Seiten eines Achtecks
begrenzt.
Die Emporen sind drei Joche lang und dämpfen das
Licht in den Seitenschiffen.
Starke Rundpfeiler tragen das
Kreuzrippengewölbe.
Der Chor wird durch eine schmiedeeiserne
Kommunionbank aus dem 18. Jahrhundert abgeschlossen,
der
Kreuzweg wurde erst 1906 erworben.
Die Orgel ist recht neu,
lediglich das Barockgehäuse aus dem 16. Jahrhundert täuscht
darüber hinweg.
Den stärksten
Eindruck hinterlassen die 1903 bei Restaurierungen entdeckten
Fresken aus dem 15. Jahrhundert,
die z.B. biblische Szenen,
Heilige und die Weihe der Kirche zeigen.
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