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| Brudermeister |
Wilhelm Busch |
| Brudermeister |
Paul Monreal |
| Brudermeister |
Willi
Rosenstein |
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Informationen
im Pfarrbüro
Die Wallfahrt findet im allgemeinen jährlich am 3. Wochenende im
September statt.

Wallfahrten
zum hl. Jodokus
Analysieren
wir das Leben des hl. Jodokus, müssen wir uns mit Spuren begnügen.
Der
hl. Jodokus lebte im 7. Jahrhundert in Nordfrankreich, der
heutigen Bretagne. Dort war sein Vater Juthael Stammesfürst.
Nach dem sein Bruder Judecael auf seine Herrschaftsrechte
verzichtete wurde Jodokus zur Nachfolge gebeten. Jodokus aber
lehnte ab und entschloss sich zum Studium der Theologie. Er
wurde Priester und diente sieben Jahre dem Grafen Haymo. Dann
war er dieses Lebens überdrüssig und verzog sich in die
Einsamkeit der Wälder zurück. Im Nachsinnen gründete Jodokus
schließlich die Benediktinerabtei in St. Joss sur Mére, von
der aus zahlreiche Wohltaten ausgingen. Jodokus starb im Jahr
669.
Im
Mittelalter wurde Jodokus im europäischen Raum verehrt. So
verbreitete sich seine Verehrung auch in die Eifel. Die Kapelle
in St. Jost in Langefeld ist wohl als bekanntester Wallfahrtsort
zum hl. Jodokus in Deutschland anzusehen. Als Stifter kommt in
erster Linie ein Angehöriger des Hauses Virneburg in Frage,
dessen Wappen im Gewölbeschlussstein zu sehen ist.
Seit
über 400 Jahren, und zwar an den letzten beiden
Septemberwochenenden und in den ersten zwei Oktoberwochenenden
pilgern die Bewohner aus der Eifel, von Rhein, Mosel und Ahr zum
hl. Jodokus nach St. Jost/Langenfeld.
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Nachweislich
hat sich die St. Jodokus-Bruderschaft aus Ahrweiler an den
Wallfahrten nach St. Jost/Langenfeld seit 1829 beteiligt. Stolz
darf sie daher 2004 ihr 175 jähriges Jubiläum
feiern.
Die
Prozession in der Mauchert auf dem Weg nach St. Jost/Langenfeld
(Bild).
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Wo
hat nun die Verehrung dieses Heiligen ihren Platz. In einem
engen Wiesental, tief unter dem Nitzbach liegt das Jodokusbrünnchen,
wo der Heilige Augenkranke und Krüppel geheilt hat. Jodokus
galt zudem als Patron der Pilger, weil er diese auf ihrem
gefahrvollen Weg begleitet hat. Er wurde außerdem als
Schutzheiliger der Schiffer und Siechenhäuser angesehen, war
Viehpatron und letztlich auch Weinpatron. Patron bei Gewitter
und Feuersbrunst, Obst und Feldfrüchte standen dem nicht nach.
Seine Verehrung ist in Deutschland beispielhaft und auf die Orte
Walberberg bei Brühl und Landshut verbreitet. In Steeg bei
Bacherach am Mittelrhein hat man ihm sogar eine Weinbergslage
gewidmet.
Die
Fußprozession aus Ahrweiler nimmt nun seit 175 Jahren Jahr für
Jahr den beschwerlichen Weg über 28 Kilometer durch die Hügel
der Eifel auf sich. Jung und alt, alle Berufssparten sind auf
diesem Weg vertreten. Das gemeinsame Gebet und das Zusammengehen
erfreut sie jedes Jahr an der Wallfahrt teilzunehmen.
Organisiert wird die Wallfahrt von den Brudermeistern. Dies
geben mit dem Brudermeisterstab jeweils den Einsatz zum
gemeinsamen Gebet. In Erinnerung ist dabei vor allem
Brudermeister Michael Knieps und gegenwärtig Brudermeister
Willi Rosenstein sowie Willi Busch und Paul Monreal.
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Abmarsch
der Prozession
am Ahrtor 2008 |
„Heiliger
Jodokus zu dir kommen wir. Deine Fürbitte begehren wir!"
Dies ist Ausspruch und Überzeugung hiesiger Frömmigkeit und
der Kern des Gebetes alljährlicher Prozession auf dem Weg nach
St. Jost/Langenfeld.
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