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Mitglieder
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Sprecher
Werner
Bergmann
Christian
Adams
Andreas
Bergmann
Dingelt
auch in der St. Josef-Kapelle Walporzheim
Oliver
Knieps (nicht
auf dem Bild)
Werner
Knieps
Franz-Josef
Küpper
Peter
Ropertz
Andreas
Schmitt (nicht
auf dem Bild) |
Adressen
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Die
Dingelgruppe ...
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...
eine
kleine, acht Mann - im wahrsten Wortsinn - s t a r k e
- Gruppe; meist
unsichtbar, wenn wir unser Handwerk ausüben; dann aber unüberhörbar!
Dabei führen wir einen uralten Brauch aus. Bereits
im 16. Jahrhundert ist einer Ahrweiler Läuteordnung das „Dingeln"
erwähnt. Diese Art des feierlichen Läutens ist besonders am
Niederrhein (Erzbistum Köln) verbreitet und wird dort „Beiern"
genannt. Aber auch zu den Dingelern in Bachem, Dernau,
Lantershofen, Mehlem und Rheinbrohl haben wir Kontakte.
Die
Technik des Dingelns erlernten wir 1988 von unserem Vorgänger,
Herrn Franz Steffes, und versehen seitdem unseren Dienst in der
Glockenstube des Kirchturms. |
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Unsere
alte Läuteordnung gibt die Termine vor: Eine ½ Stunde vor der
Christmette, an den Weihnachtsfeiertagen, zu Silvester mittags,
sowie abends nach dem Te Deum, an Neujahr mittags, auch vor und
während weiterer hoher kirchlicher Feiertage und zu besonderen
Anlässen. In der Osterzeit bis Fronleichnam an jedem
Samstagmittag und -abend, sowie Sonntagmittag und nicht zuletzt während
der Fronleichnamsprozession haben wir „Hochsaison" und
bringen die einzelnen Glocken in einem bestimmten Rhythmus zum
Klingen.
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Die
große Glocke "St. Laurentius" schwingt dabei
elektrisch angetrieben. Gleich nach deren ersten Ton wird an der
ruhenden Glocke „St. Cäcilia" mit einem kräftigen
Doppelschlag der in einen Lederriemen eingespannte Klöppel per
Hand an die Außenwand bewegt. Es folgt, ebenso betätigt, aber
nur mit Einzelschlag „St. Maria". Aus diesem
fortlaufenden Takt ergibt sich ein besonders feierliches Läuten.
Nachdem
seit Fronleichnam 2003 die neuen Glocken im Turm hängen, können
wir außerdem mit den nun acht Glocken (eine neunte hängt im
Dachreiter) kleine Glockenspiele intonieren. Ohnehin bereichert,
wie oben erwähnt, bereits „Cäcilia" - als Ersatz für
„St. Josef“ - das althergebrachte Dingeln.
Damit
dieses neue schöne Geläute, entsprechend der Bedeutung des
großen Gottesdienstes, und -gerade zur Weihnacht- mehr in den
Vordergrund rückt, haben wir erstmals im Jahr 2005 die alte
Regel zur Christmette etwas abgewandelt: |
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Wir dingeln nicht
mehr v o r , sondern n a c h der
Mette. Eine ½ Stunde vor dem Gottesdienst läuten nun einzelne
Glocken im Wechsel solo, bzw. in kleineren Gruppen, ehe eine ¼
Stunde vorher das komplette Geläute einsetzt. Zum Auszug nach
der Christmette dingeln wir dann und lassen anschließend die
Anfangsmelodie "Stille Nacht, heilige Nacht" in zwei
Oktaven erklingen.
Wir
haben Freude an unserem Tun zur Ehre Gottes und hoffen, dass
sich auch die Gläubigen daran erbauen; besonders wenn die
Ur-Ahrweiler beim Erklingen des Dingelläutens während der
Osterzeit denken:
„Et jeed widde op Fronleechnam“.
Die
Dingelgruppe
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Darstellungen
des Dingelns
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| Trient |
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St.
Nicolai in Mölln |
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