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Ansprechpartner
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Präses
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Dr.
Hans Kuhn
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Vorsitzender |
Paul
Gieler |
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Stellv.
Vorsitzende |
Erika
Kriechel |
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Kassierer |
Werner
Krämer |
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Beisitzer |
Franz-Rudolf
Gies |
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Beisitzer |
Maria
Grossgarten |
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Beisitzer |
Oliver
Knieps |
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Beisitzer |
Otto
Liesenfeld |
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Beisitzer |
Andreas
Schmitt |
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Beisitzer |
Dorothee
Strohe |
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Beisitzer |
Marianne
Sturm |

Bild Kolpingvorstand:
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v.l.n.r.
Dr. Hans Kuhn (Präses),
Marianne Sturm (Beisitzerin),
Werner Krämer (Kassierer), Maria Großgarten (Beisitzerin),
Otto Liesenfeld
(Beisitzer), Erika Kriechel (stellv. Vorsitzende),
Franz-Rudolf Gies (Beisitzer), Dorothea Strohe
(Beisitzerin),
Paul Gieler (Vorsitzender).
Nicht im Bild:
Oliver Knieps (Beisitzer)
Andreas Schmitt (Beisitzer) |
Adressen

Kolpingfamilie
Ahrweiler
gegründet 1862
"Ruhmesblätter"
in der Geschichte - Ein Herz für die Notleidenden -
Nach der
Aufhebung der alten Zunftordnung drängten die Gesellen aus
Ahrweiler schon 1861 im Sinne des Gesellenvaters Adolph Kolping
zur Gründung eines Gesellenvereins. Beschleunigt durch die persönlichen
Besuche des Rektors Dr. Peter Joerres bei Adolph Kolping in Köln
wurde dann 1862 ein Gesellenverein ins Leben gerufen, über
dessen Gründung Kolping sich schriftlich am 21. Oktober 1862 an
Joerres richtet und seiner Freude hierüber Ausdruck gibt.
Peter
Friedhofen, der ja als Lehrling, Geselle und Meister 12 Jahre
seines kurzen 42jährigen Lebens in Ahrweiler verbrachte,
besuchte auch zweimal Kolping in Köln Und ermunterte ebenfalls
zur Gründung des Vereins. Er war es auch, der seine Wohltäterin
Königin Augusta bewog, den jungen Verein finanziell zu unterstützen.
Bemerkenswert
ist, dass der Ahrweiler Gesellenverein schon 20 Jahre vor der
staatlichen Krankenkasse eine eigene innehatte.
1865
erfolgte die Weihe der ersten Fahne. Aus dem Jahre 1898 stammt
eine Rarität, Eine Fahne, die per Zufall auf dem Speicher über
der Sakristei entdeckt wurde. Es handelt sich um die sogenannte
Josefsfahne, die auf einer Seite das Ahrweiler Stadtwappen und
auf der anderen Seite den HI. Josef, Patron der Arbeit und des
Kolpingwerkes, zeigt. Welch Glückstreffer: vor einigen Tagen
entdeckten die Junggesellen die passende Schärpe und Protokollbücher
im Museum. Die Schärpe bedarf ebenfalls wie damals die Fahne
der Renovierung.
1891
legte Weihbischof Feiten den Grundstein zum jetzigen großen
Saal und dem Kolpinghaus (heute „Altes Zunfthaus“). Es war
Treffpunkt der zahlreichen Spiel-, Musik-, Theatergruppen usw.
und gab manchem wanderndem Gesellen Unterkunft. Besonders in den
20er Jahren zeigte sich ein reges Vereinsleben. Bedingt durch
den Einfluss der Nazidiktatur sank die Mitgliederzahl von 329
auf 40. Leider konnten diese die Schuldenlast nicht alleine
tragen und so wechselte das Kolpinghaus - auch infolge von behördlichen
Maßnahmen - einige Male den Besitzer, bis die Kirche, die
letzte Inhaberin, ebenfalls aus Kostengründen verkaufen musste.
Hervorzuheben
ist, das in der sorgenvollen Zeit des Nationalsozialismus in den
Jahren 1937 bis 1945 in Ahrweiler 19 Mitglieder geheim
aufgenommen wurden.
Eine
tolle Leistung erbrachten die Ahrweiler Kolpingbrüder vom 23.
bis 25. August 1947 - bekanntlich waren damals Lebensmittel eine
Rarität. Der Mittelrheinische Kolpingtag fand unter dem Motto:
"Wir stellen uns der Not" im Ahrweiler Stadion statt.
Beim Pontifikalamt, dass von Nuntius Exc, Muench zelebriert
wurde, hielt Weihbischof Dr. Stein die Festpredigt. Die 3000
Teilnehmer wurden alle von der Ahrweiler Kolpingfamilie
verpflegt.
Nach
dem Kriege fand das Vereinsleben neuen Aufschwung. Besonders die
Theateraufführungen erfreuten sich großer Beteiligung. Eine
großartige Idee war die Inbetriebnahme eines Weinstandes beim
Ahrweiler Winzerfest. Zunächst diente der Gewinn der Beihilfe
zur Schuldendeckung des Alten- und Pflegeheims St. Maria-Josef.
Nach deren Tilgung spendeten die Ahrweiler Kolpingmitglieder Den
Erlös für Not im Umkreis und bei den Kolpingprojekten in aller
Welt. Dazu gehören die Patenschaft über das Behindertenheim in
Sinzig, die hiesige Aktion "Heftet einander" die Armenküche in Mostar und viele Aktionen, die von der
Kolping-Zentrale in Köln gesteuert werden. Dieser Weinstand
bestand in 2007 zum 33. Mal.
Das
heutige Veranstaltungsprogramm weist Vorträge von Fachärzten,
Juristen, Natur- und Reisefreunden auf. Ferner veranstalten die
Kolpingschwestern und -brüder im Altenheim die Feste
"Goldener Oktober" und an Karneval. Bei der
Altenbetreuung in Kirchdaun wirkt man ebenfalls zwei- bis
dreimal im Jahr mit. Familienwanderungen und Grillfeste fördern
den Gemeinschaftssinn, der bei religiösen Vorträgen und
Kolpingmessen ebenfalls gestärkt wird.
Kolping
Ahrweiler zählt zur Zeit 58 Mitglieder. Die Kolpingfamilie
freut sich über alle, die aktiv mitmachen wollen. Das
Kolpingwort: „Der Verein ist nicht bloß für Dich, sondern
auch für die anderen da“ besitzt in Ahrweiler einen hohen
Stellenwert.
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