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Die
Bibel
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das Buch der Bücher
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ein uraltes Buch
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das Wort Gottes
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ein Werk mit Texten aus alter Zeit
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ein Buch mit Texten, die
uns heute etwas zu sagen haben
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ein
Buch, das wir öfter mal aufschlagen wollen.
„Himmel
und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht
vergehen“ , Lk 21,33
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Diese Bibel wurde unserer Pfarrgemeinde St. Laurentius von
unserem langjährigen Pfarrer Josef Mettel als Abschiedsgeschenk
übereicht.
Ansicht:
Deckblatt Beispielseiten |
Gottes
Wort hören und für das eigene Leben erschließen, das ist das
Bemühen einiger Gruppen der Pfarrgemeine – der Bibelkreise.
Der
älteste dieser Kreise besteht seit etwa 1987: Eine
Gruppe junger Eltern traf sich – gemeinsam mit dem damaligen
Kaplan Manfred Weber und der Pastoralreferentin Elisabeth
Beiling – im Kindergarten St. Laurentius, um sich mit Fragen
der religiösen Erziehung ihrer Kinder auseinander zu setzen.
Dabei entdeckten sie sehr bald, dass ein Buch auf viele ihrer
Fragen Antwort geben konnte: Die Bibel! So begannen sie, sich
einmal im Monat dem jeweiligen Sonntagsevangelium zu stellen –
gelegen oder ungelegen. Der Personenkreis hat sich über die
Jahre geändert – die Intention ist geblieben: „Gottes Wort
– was es für mich und mein Leben bedeutet.“
Auf
die Anfrage eines Kindes, warum die Mutter denn schon seit Jahr
und Tag die Bibel lese und noch immer nicht fertig sei, entstand
eine neue Idee: Die Kinder sollten die Möglichkeit haben, zu
erleben, wie Bibeltexte für die jeweilige Lebenssituation
erschlossen werden können. Seither treffen sich Mütter und
ihre Kinder zweimal im Jahr zum gemeinsamen Bibelgespräch –
ein spannendes, beide Seiten bereicherndes Erlebnis.
Da
der Kreis mit 14 Personen zu groß war, wurde eine Möglichkeit
gesucht, weiteren Interessierten das Bibel-Teilen zu ermöglichen.
Zwei Frauen aus dem bisherigen Kreis begleiten seit 2002 eine weitere Gruppe, die nach der gleichen Methode arbeitet.
Der
„Bibelkreis für jedermann“ trifft sich seit 1988.
Begründet und bis heute begleitet von Diakon Bert Flohe treffen
sich die Teilnehmer im Alten- und Pflegeheim St. Anna, gemeinsam
mit den Schwestern. Auch in dieser Gruppe ist das jeweilige
Sonntagsevangelium und seine Bedeutung für das eigene Leben
Thema.
In
den verschiedenen Gruppen arbeiten wir nach der Methode „Bibel
teilen“:
Bibel
teilen - über Bibeltexte ins Gespräch kommen
Es
ist manchmal gar nicht so einfach, mit einer Gruppe über einen
Bibeltext ins Gespräch zu kommen. Da gibt es Vielredner und
schweigende Zuhörer, Leute mit Wissensvorsprung und solche, die
mehr Zeit bräuchten, um sich mit dem Text zu beschäftigen.
Mit der Methode "Bibel-Teilen" gelingt es relativ
leicht, das Gespräch über einen Bibeltext zu strukturieren. Es
ist ein meditatives Erfassen des Textes, bei dem jeder zu Wort
kommen kann. Dabei soll das alltägliche Leben einbezogen
werden, damit die Ergebnisse nicht nur fromme Theorie
bleiben.
Die
sieben Schritte des Bibel-Teilens
Die
sieben Schritte des Bibel-Teilens wurden von Christen in Afrika
und Lateinamerika entwickelt.
1.
Sich öffnen
Wir öffnen uns für die Gegenwart Gottes mit einem Lied oder
einem Gebet.
2.
Lesen
Wir lesen den vorgegeben Bibelabschnitt reihum laut vor: jeder
liest einen Bibelvers.
3.
Vertiefen
Worte, Wendungen und Sätze des Bibelabschnittes, die uns
auffallen, lesen wir - ohne bestimmte Reihenfolge und durchaus
auch mehrmals - noch einmal laut und besinnlich vor. Dabei darf
nichts anderes gesagt oder gefragt werden. Zwischen den
einzelnen Wiederholungen legen wir kurze Pausen der Stille ein,
um die Worte in uns wirken zu lassen. So entsteht ein Klang- und
Wortraum, in dem die Facetten des Textes in ihrer Vielseitigkeit
zu glitzern beginnen - wie beim Betrachten eines Edelsteins.
4.
Schweigen
Ein Teilnehmer liest den Bibelabschnitt noch einmal ganz vor.
Dann folgt eine Zeit der Schweigens (ca. 5 Minuten), in der wir
den Text zu uns sprechen lassen. Wir denken über seine
Bedeutung für unser Leben nach.
5.
Mitteilen
Nun teilen wir einander mit, was uns besonders berührt hat. Wir
sprechen möglichst persönlich und konkret, reagieren dabei
aber nicht auf die Beiträge der anderen. Die Teilnehmer legen
ihre Beiträge wie Früchte in einen Korb ("Korbgespräch"),
ohne dass darüber diskutiert wird.
6.
Austauschen
Jetzt erst folgt eine Unterhaltung über das Thema des
Bibeltextes. Wir fragen gemeinsam nach der Bedeutung des Textes
für unser persönliches, gemeinschaftliches und gemeindliches
Leben. Anschließend überlegen wir, ob sich daraus Impulse für
unser Handeln ergeben.
7.
Beten
Abschließend kann jeder Dank, Bitten und Fragen im Gebet vor
Gott bringen. Wir schließen mit einem gemeinsamen Gebet (z.B.
Vaterunser), einem Segen oder Lied ab.
Die
gemeinsamen Abende, an denen wir uns in kleiner Runde
gegenseitig einen Bibeltext erschließen, sind uns allen sehr
wichtig geworden. Wir laden alle Interessierten ein, sich uns
unverbindlich an ein- oder mehreren Abenden anzuschließen.
Informationen
erhalten Sie bei
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Elisabeth
Beiling
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Tel:
02641-359198
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Bert
Flohe
|
Tel:
02641-34828
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Ursula Läufer
|
Tel.: 0 26 41 - 3 75 44
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Ursula Richter
|
Tel.: 0 26 41 - 3 15 06
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Dieses Buch haben Gemeindemitglieder
– sowohl Kinder als auch
Jugendliche, Erwachsene und Senioren im Jahr der Bibel 2003 von Hand
geschrieben und liebevoll künstlerisch gestaltet.
Eingetragen
wurde auf 154 Seiten das
jeweilige Sonntagsevangelium vom Beginn der Fastenzeit bis zur
Taufe Jesu.
Ansicht:
1. Inhaltseite
Beispielseiten
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