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Pfarreienrat St. Barbara Ramersbach und St. Laurentius Ahrweiler

 

Sitzungsprotokolle 2009
Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
25. Januar 2009

Pastoraler Plan
der Pfarrgemeinden St. Barbara Ramersbach und St. Laurentius Ahrweiler

1. Grundlage
Wir glauben an Gott, den himmlischen Vater,
an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, der Mensch geworden ist
und an den Heiligen Geist, der lebendig macht.
Wir glauben an Gott, der immer und überall für uns da ist, der uns trägt und nährt, der uns Freiheit lässt und uns leitet.
An Gott, den wir im Nächsten erkennen, der uns Ruhe und Frieden finden lässt, in dem wir uns geborgen fühlen.

Lasst uns den Mut haben (auf)
IHN zu hören, IHN zu schauen,
Lasst uns seiner unendlichen Liebe sicher sein;
Möge die Liebe Gottes zu uns Menschen Grundlage und Antriebskraft für all unser Glauben und Handeln sein.

2. Schwerpunkte
Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Grundlagen, haben sich die Pfarrgemeinderäte der Pfarreien St. Barbara und St. Laurentius an einem gemeinsamen Klausurtag auf die nachfolgenden Schwerpunkte geeinigt:

2.1. Glaubenszeugnis
Die Kirche und somit unsere Pfarrgemeinden gründen sich im Glauben an den dreifaltigen Gott. Alles, was wir als Pfarrgemeinde tun, tun wir aus diesem Glauben heraus.
Die Vermittlung und Vertiefung dieses Glaubens kann nur gelingen, wenn wir ihn im Alltag leben.
Wir als Pfarrgemeinderats-Mitglieder wollen daher für die Menschen in den Gemeinden präsent sein und Zeugnis geben von der Liebe Gottes.
Wir wollen eine stärkere Identifizierung jedes Einzelnen mit seinem Glauben fördern, z.B. durch altersspezifische Angebote, die alle Generationen in den Blick nehmen.

2.2. Vernetzung
Die bestehende Zusammenarbeit der beiden Pfarrgemeinden soll vertieft werden.
Wir streben eine Vernetzung bestehender Gremien, Ausschüsse und Gruppierungen an und wollen durch gemeinsame Angebote die Menschen unserer Pfarrgemeinden einander näher bringen.
Die Identität der jeweiligen Pfarrgemeinden bewahren und sich gleichzeitig einander und nach außen öffnen wird ein erster und wichtiger Schritt sein im Zugehen auf zukünftige pastorale Situationen im ganzen Stadtgebiet.

2.3. Erreichtes ausbauen
In unseren Pfarrgemeinden gibt es eine Reihe von Gruppierungen und Aktivitäten. Diese wollen wir weiterhin im Blick behalten; wir wollen bestehende Angebote hinterfragen, gegebenenfalls verbessern, weiterentwickeln oder bei Bedarf aufgeben.
Ziel dabei soll sein, dass die Aktivitäten und Gruppierungen unserer Pfarrgemeinde eine Strahlkraft aus ihrem Glauben heraus entwickeln können, die Menschen anzieht, hier als Christinnen und Christen zu leben und sich zu engagieren.
(Gleichnis: Das Licht auf den Leuchter stellen)

3. Zusammenarbeit
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Zusammengehörigkeit der beiden Pfarreien verdeutlicht werden. (Gottesdienstordnung, gemeinsamer Internet-Auftritt ...).

Es soll eine Plattform geschaffen werden, welche die Möglichkeit bietet zum Austausch von Informationen, Ideen, Planungen und Vorhaben.

Die Angebote zur Glaubensvertiefung werden zukünftig gemeinsam gestaltet und durchgeführt.

Wir wollen Formen des regelmäßigen Austausches und der Zusammenarbeit suchen, erproben und festigen.

Gremien und Ausschüsse sollen zur Zusammenarbeit angeregt werden.

Die Familienarbeit wird durch gemeinsame Angebote verstärkt und durch Synergieeffekte belebt.

Die Glaubensvermittlung in der Kinder- und Jungendarbeit soll ebenfalls intensiver verknüpft werden. Hierbei ist ein besonderer Schwerpunkt auf die Gruppe der Messdiener zu setzten.

Im Bereich der Frauenarbeit soll die Zusammenarbeit der bestehenden Gruppen gefördert werden.

Ereignisse in geselliger Runde sollen künftig in beiden Pfarreien angeboten werden mit dem Ziel, sich besser kennen zu lernen.


4. Überprüfung, Steuerung und Fortschreibung
Im Rahmen eines jährlichen Klausurtreffens der Pfarrgemeinderäte 
St. Barbara und St. Laurentius wird der bisherige Weg reflektiert
und der Pastoralplan fortgeschrieben.

Der Pfarreienrat, als Anwalt des Pastoralplanes, hat im laufenden Jahr die Arbeit am Pastoralplan im Blick und fördert diese.

Ahrweiler und Ramersbach, den 25.01.2009

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Stand: 22.11.10

 

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