Närrischer Nachmittag der
kfd-Frauen von St. Laurentius
Ein
unterhaltsames,
abwechslungsreiches närrisches
Programm wartete am
Donnerstagnachmittag im
Bürgercentrum auf sein Publikum:
Die kfd-Frauen von St.
Laurentius hatten sich wieder
richtig "ins Zeug gelegt". In
gekonnt lockerer Weise mit dem
Mundwerk auf dem rechten Fleck
führte Gundi Sebastian durch
fast vier Stunden heitere Szenen
mit Solobeiträgen und
Zwiegesprächen auf der Bühne,
Tanzeinlagen, Gesangsnummern und
auch Schunkelliedern,
musikalisch begleitet von
Alleinunterhalter Günni. Da
schwappte die heitere Laune mit
hohem Wellenschlag im prächtig
geschmückten Saal über.

Nach dem
Einzug des Elferrates und der
Begrüßung der Gäste im Saal
durch die kfd-Vorsitzende Helene
Adams fiel es Rita Herschbach
und Beate Reiss zu, mit einer
Verwechslungsszene das erste Eis
zu brechen und ihre Zuhörerinnen
in gute Laune zu versetzen. Das
gelang ihnen "als Besucherin
einer Heiratsvermittlung und als
Anbieterin von Reitstunden"
prächtig. Natürlich kam auch die
Mundart an diesem Nachmittag
nicht zu kurz, dafür sorgte
Magret Nischalke mit "Verzällcher
us em Land".
Und
so locker und heiter ging es
gleich weiter mit der ersten
Tanzgruppe des Nachmittags:
"Kölsche Mädche" - natürlich
eine gut einstudierte Gruppe aus
den eigenen Reihen. Das bunt
gemischte und bestens gelaunte,
fast männerlose Publikum -
Präses und Pastor Jörg Meyrer,
Pastor i.R. Walter Alfter,
Kaplan Joseph und Subs. Marc
Weber, Hausmeister Gerd Müller
und Organist Klaus Dieter
Holzberger sowie Ortsvorsteher
Horst Gies waren "geduldet" -
ging prächtig mit und belohnte
alle Auftritte mit seinem
Beifall und oft auch mit
-Raketen�.
Ein Teil
der genannten Herren hatten
wenig
später,
verstärkt durch die
Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro,
ihren Auftritt. Sie waren die
neun statt sieben Zwerge, die
sich mit Gesang und Tanz als
"das Superteam im Pfarrhaus, das
dort die Fäden zieht" in einem
gut einstudierten Auftritt
vorstellten und viel Applaus
ernteten.
An heiteren
Themen, aus dem alltäglichen
Leben gegriffen und närrisch
"aufgemotzt", fehlte es den
Akteuren auf der Bühne, alle aus
den eigenen Reihen der
kfd-Frauen, nicht und so hatte
das Publikum im Saal seine helle
Freude an dem bunt
zusammengestellten Programm.
Unter den Besucherinnen befanden
sich Abordnungen der kfd-Gruppen
benachbarter Pfarreien und auch
Besuch aus dem Kloster
Calvarienberg hatte sich
eingestellt - Hausoberin Sr.
Maria und Sr. Beate, die sich
prächtig amüsierten.
Ein
Höhepunkt im Programm des
Lustigen Nachmittags war der
Besuch des Ahrweiler
Prinzenpaares Franz Josef I. und
Dagmar I. mit Hofdame, Adjutant
und Gefolge sowie
Jugendprinzessin Wiebke mit
ihrer Adjutantin. Zur Freude von
Mutti, Omas und Tanten im Saal
waren auch die kleinen und
mittleren Funken mit von der
Partie und erfreuten mit viel
applaudierten Tanzeinlagen.
Viele der
Närrinnen im Saal bedauerten es
an diesem Nachmittag, dass die
heiteren Stunden viel zu schnell
über die Bühne gingen und das
Ende nahte. Sie gingen mit dem
Wunsch und dem Vorsatz heim: Im
kommenden Jahr muss es wieder
eine derartige Sitzung geben und
dann wollen auch sie wieder mit
dabei sein.