Vier Tage
Pfarrfest
rund um St.
Laurentius
Bunter Abend
am Sonntag
ein
Abschluss
für Jung und
Alt
Langweilig
wird es den
Besuchern
des
traditionellen
Pfarrfestes
der
St.-Laurentius-Pfarrgemeinde
in Ahrweiler
nie, auch
wenn es in
diesem Jahr
schon zum
22. Mal in
Folge
stattfand.
Die
Organisatoren,
und diese
kommen immer
aus allen
Gruppierungen
und Vereinen
innerhalb
der
Gemeinde,
lassen sich
Jahr für
Jahr neue
Ideen hierzu
einfallen,
auf dass
keine
Langeweile
aufkomme.
Auch in
diesem Jahr
war die
Abendveranstaltung
des Sonntag
der
Höhepunkt
des Festes
und
versprach
unter dem
Titel
"Begegnung
mit..." ein
etwas
verändertes
Programm
gegenüber
den
Vorjahren,
doch sollte
es auch
damit
Unterhaltung
vom Besten
geben.
Gefeiert
wurde auch
in diesem
Jahr an vier
Tagen. Es
begann am
Donnerstag
der
vergangenen
Woche mit
dem
Seniorengottesdienst,
der damit
verbundenen
Krankensalbung
und einem
gemeinsamen
Kaffeetrinken
in der neu
gestalteten
Zehntscheuer.
Gute Laune
hatten die
Organisatoren
des
Open-Air-Konzertes
für die
Jugend am
Freitag
versprochen
und ließen
im Laufe des
Abends drei
bekannte
Bands beim
"Rock am
Markt"
auftreten,
die sich
eines guten
Zuspruchs
erfreuen
konnten. Den
Auftakt
bestritt die
Formation "Delivering
Cry" aus
Montabaur.
Die
folgenden
"Helena
Rising"
waren auch
in Ahrweiler
keine
Unbekannten
und kamen
bei der
Jugend gut
an.
Höhepunkt
des Abends
und zugleich
Abschluss
war der
Auftritt der
Gruppe "2
Times Wasted."
Der
Vorabendgottesdienst
am Samstag
bildete als
Festgottesdienst
den
eigentlichen
Auftakt für
die gesamte
Pfarrgemeinde.
Hieran
schloss sich
ein sehr gut
besuchter
Dämmerschoppen
an, der
allen
Pfarrangehörigen
die
Gelegenheit
zu einer
ungezwungenen
Begegnung
unter- und
miteinander
bot.
Der
morgendliche
Familiengottesdienst
am Sonntag
war ganz auf
die Familie
abgestellt.
Zur
Mittagszeit
war für das
leibliche
Wohl der
Besucher mit
Speis und
Trank gut
gesorgt, wie
auch für die
Unterhaltung,
zu der der
Spielmannszug
Ahrweiler
mit seinem
Frühschoppenkonzert
beitrug. Für
die
Beschäftigung
der jungen
Pfarrangehörigen
mit Spiel
und Spaß war
auch wieder
vorgesorgt.
Viel Freude
bereitete im
Laufe des
Nachmittags
der Auftritt
der Kinder
vom
Kindergarten
Calvarienberg
mit der
Aufführung
des
Kindermusicals
"Die
Vogelhochzeit",
für das die
Kinder viel
wohlverdienten
Applaus
erhielten.
Der
Missionsausschuss
war wieder
mit seinem
Verkaufsstand
vertreten,
dessen
Verkaufserlös
Missionsprojekten
in Pampa
Wasi und
Burkina Faso
zugute
kommen
werden.
Nicht fehlen
durfte an
diesem
Nachmittag
ein
Orgelkonzert.
Das bestritt
in diesem
Jahr der
Organist
Klaus Dieter
Holzberger,
der eine
Symphonie
von
Charles-Maria
Widor vor
einer
zahlreichen
Zuschauerschar
zu Gehör
brachte und
gleichfalls
viel Beifall
erhielt.
Nicht nur
heimische
Besucher
bevölkerten
bei recht
gutem Wetter
an diesem
Nachmittag
den Markt
und ließen
sich an den
aufgestellten
Tischen und
Bänken mit
Kuchen und
Getränken
und Kuchen
versorgen.
Auch
auswärtige
Besucher
stellten
sich ein, so
eine ganze
Busbesatzung,
die sich
zunächst
erkundigte,
ob sie nicht
beim
Köchenmarkt
in Bad
Neuenahr
gelandet
sei, mit
Freunde aber
Platz nahm,
als sie
vernahm,
dass sie
beim
Pfarrfest in
Ahrweiler
gelandet
sei.
Der
sonntägliche
Abendgottesdienst
war auch in
diesem Jahr
traditionell
ein
Jugendgottesdienst,
an den sich
auf dem
Markt der
bunte Abend
anschloss.
Das
gegenüber
früheren
Pfarrfesten
veränderte
Konzept
dieser
Abendunterhaltung
erläuterten
Elisabeth
Beiling und
Paul
Radermacher,
die sich
zugleich als
Moderatoren
dieser
Veranstaltung
vorstellten.
Ihnen zur
Seite, wenn
auch mehr im
Hintergrund,
Tobias Marx,
als
Alleinunterhalter
für die
musikalischen
Einlagen
verantwortlich.
Den Auftakt
machte die
Brauchtumsgruppe
des
Heimatvereins
Alt-Ahrweiler
unter
Leitung von
Gisbert
Stenz. Sie
erfreute die
Festbesucher
mit
bekannten
Liedern aus
der
Heimat-Operette
"Weinteufel"
in Ahrweiler
Platt. Die
Gruppe
machte jetzt
schon
Reklame für
ihre
Neueinstudierung
eines neuen
Stücks "Die
Hochzeit in
der
Plätzerstrooß"
das im
kommenden
Jahr zur
Aufführung
kommen wird
und zu
dessen
Besuch sie
mit einer
Lied-Kostprobe
einluden.
Zu einem
Interview
auf der
Bühne
eingeladen
war das
Ehepaar
Helene und
Hermann
Adams,
Eltern von
Christian
Adams, der
vor einigen
Wochen im
Trierer Dom
als erster
Ahrweiler
seit vielen
Jahren die
Priesterweihe
erhielt. Die
beiden
Moderatoren
befragten
die Eltern
über die
Jugendzeit
ihres Sohnes
und wie es
sich ergeben
habe, dass
er sich für
den
Priesterberuf
entschied.
Sie standen
gerne und
ausführlich
Rede und
Antwort und
gaben
bereitwillig
die
gewünschte
Auskunft,
dass sie von
den Wünschen
ihres
Sohnes, die
er schon
früh zu
erkennen
gab, nicht
überrascht
waren.
Ein gänzlich
anderes
Thema war
der nächste
Programmpunkt.
Die
Musikvereinigung
Bad
Neuenahr-Ahrweiler
hat sich in
den
zurückliegenden
Monaten
hinsichtlich
des eigenen
Nachwuchses
sehr
gemausert.
Die
Jugendgruppe
ist
inzwischen
auf 20 junge
Musiker
angewachsen,
die sich
sehr gut in
das
Orchester
eingepasst
haben. Ihre
Sprecherin
und
Jugendwartin
des
Orchesters
Jessica
Lohre
stellte die
Gruppe vor,
die unter
der Leitung
von Richard
Knipp mir
drei
konzertanten
Stücken
ihren hohen
Ausbildungsstand
bewies und
wohlverdienten
Beifall
erntete.
"Begegnung
mit..", das
Motto des
Unterhaltungsabends,
kam voll zur
Geltung, als
die
Moderatoren
der Frage
nachgingen
"Was
verbindest
Du mit Gold"
und bei
Goldjubiläen
landeten,
sprich
Goldhochzeit,
und vier
Paare auf
die Bühne
einluden,
die in den
zurückliegenden
Monaten das
Fest ihrer
Goldhochzeit
feiern
konnten:
Hubert und
Antonia
Nebel,
Heinrich und
Christine
Brenner,
Eduard und
Maria
Leinenweber
sowie Karl
und Maria
Knieps. Sie
alle gaben
bereitwillig
Auskunft,
wie und wo
sie sich
kennen und
lieben
lernten und
gaben auch
kleine
Geschichten
am Rande zum
Besten. Eine
rote Rose
gab es für
jeden und
den Wunsch,
dass die
Liebe noch
viele
gemeinsame
Jahre für
alle Paare
habe,
äußerte
Ahrweilers
Burgundia
Kathrin
Heinrichs
mit einem
Trinkspruch
und einem
Glas Sekt.
Ein
besonderes
Fest steht
noch dem
Ehepaar Hans
und Änni
Herschbach
bevor, die
im Oktober
auf 65
gemeinsame
Ehejahre
zurückblicken
können. Als
sie sich das
Ja-Wort
gaben, war
eine
schreckliche
und
ungewisse
Zeit, es war
im
Kriegsjahr
1944.
500 Kalender
für das Jahr
2010 sind
gedruckt
worden und
zum Preis
von 19,80
Euro im
Pfarrhaus
und bei der
KSK und der
Volksbank in
Ahrweiler
erhältlich.
Der Erlös
kommt der
Renovierung
der
Zehntscheuer
zu Gute. So
will es der
Schöpfer des
Kalenders,
der
heimische
Künstler
Franz
Ulrich, der
seinen
Kalender auf
der Bühne
vorstellte.
Die
Monatsbilder
zeigen
Engeldarstellungen
in
Verbindung
mit
heimischen
Ansichten;
die
Textauswahl
hierzu traf
Pastor Jörg
Meyrer, die
Photos der
Darstellungen
lieferte
Klaus Dünker,
Schwiegersohn
des
Künstlers
und selbst
Künstler.
Und damit
näherte sich
der
Höhepunkt
des Abends
und zugleich
Abschluss
dieser sehr
unterhaltsamen
"Begegnungen
mit....".
Für die
letzte
Begegnung
hatten sich
Elisabeth
Beiling und
Paul
Radermacher
den in
einigen
Tagen von
Ahrweiler
scheidenden
Kaplan
Michael Toth
ausgewählt.
Nach vier
Jahren
Dienst als
Kaplan in
der
Ahrweiler
und der
Ramersbacher
Pfarrgemeinde
endet im
Laufe dieser
Woche
offiziell
seine
seelsorgerische
Tätigkeit
hier. Am
Mittwoch
wird ein
Möbelwagen
seine Habe
über den
Rhein nach
Linz,
genauer ins
Pfarrhaus
Ohlenberg,
transportieren
und er wird
dort seine
Tätigkeit
als
Geistlicher
aufnehmen.
Zu "Spiel
mir das Lied
vom To(th)d"
aus Chorus
Line betrat
er nach
einem
zunächst
kurzen
Dialog mit
den
Moderatoren
nochmals die
Bühne als
Mitglied
einer
Tanzgruppe -
acht Damen
der Gruppe
Lady Kracher
- und
gemeinsam
zeigten sie
eine für
Laien
hervorragend
einstudierte
Show-Ballettnummer.
Pastor Jörg
Meyrer
brachte das,
was zum
Abschied von
Kaplan Toth
gesagt
werden
musste; "Wir
danken Dir,
Michael, für
die vier
Jahre in
Ahrweiler.
Du hast hier
Spuren
hinterlassen.
Du wirst uns
sehr fehlen
und Du wirst
immer
willkommen
sein, wann
immer Du
nach
Ahrweiler
kommst." Als
Abschiedsgeschenk
der
Pfarrgemeinde
erhielt
Michael eine
Stola mit
eingesticktem
Weinstock
und Reben
Auf der
Bühne nahmen
viele
Abschied, so
auch die
Jugend, die
dem Kaplan
sehr ans
Herz
gewachsen
ist und mit
der er eben
noch
zusammen
einen
Auftritt im
Kostüm
einstudiert
hatte, den
er jetzt mit
der Jugend
auf der
Bühne
aufführte,
sehr zur
Freude der
der
Besucher.
Und dann
wurde die
Bühne von
all denen
dicht
bevölkert,
die Abschied
nehmen
wollten, so
den
Lektoren,
den Damen
der kfd,
Schützenhauptmann
Willi Busch
und dem
Sprecher des
Pfarrgemeinderates
Werner
Surges und
vielen
anderen als
Vertretern
der Gruppen
und Vereine,
die alle mit
Kaplan Toth
in
Verbindung
standen.
Jörg Meyrer,
Willi Busch
und Werner
Surges als
drei Tenöre
zusammen mit
allen auf
der Bühne
als Chor
stimmten an
das Lied
"Niemals
geht man so
ganz". Womit
die
Pfarrgemeinde
schweren
Herzen
Abschied
nahm und der
Abend
melancholisch
endete.