HO.
Wenn auch der "Bräutigam" beim
Sketch "Das Hochzeitsbild" im
Programm der kfd-Frauen sich mit
den Worten "Die Welt ist noch
nicht reif für neue Ideen" von
der Bühne verabschiedete, so
trifft das für das Programm des
Lustigen Nachmittags ganz und
gar nicht zu. Was da in mehr als
drei Stunden auf den närrischen
Brettern passierte, war ein
Strauß heiterer Szenen, die für
eine großartige Stimmung sorgten
und Freude und Frohsinn hohe
Wellen schlagen ließen.
Die
Vorsitzende der kfd von St.
Laurentius, Helene Adams,
begrüßte am Donnerstagnachmittag
die vielen Besucherinnen im
Bürgerzentrum wie auch die
geladenen Gäste, unter ihnen
Dechant Jörg Meyrer, Pastor i.R.
Walter Alfter, Kaplan Michael
Toth wie auch Horst Gies,
Klaus-Dieter Holzberger und
Willi Busch und Abordnungen der
kfd aus der Nachbarschaft.
Der
Nachmittag wurde zu einer
kostenlosen Behandlung von
Missmut und schlechter Laune
durch Frohsinn, Heiterkeit und
Kurzweil, angesagt mit losem
Mundwerk und lockeren Sprüchen
von Gundi Sebastian, die
musikalisch unterstützt wurde
von Alleinunterhalter Günni an
seinem Instrument und im
Hintergrund von einem Elferrat
aus den Reihen der kfd.
Alle
Närrinnen, die auf der Bühne
auftraten, waren Mitglieder aus
den eigenen Reihen der kfd, die
schon in den Wochen vorher ihre
Auftritte eingeübt und ihre
einfallsreichen Kostüme selbst
geschneidert hatten. Dass auch
die Mundart, das Ahrweiler
Platt, nicht zu kurz kam,
zeigten eine ganze Reihe von
Beiträgen in der heimischen "Sprooch",
so vor allem im Auftritt der
"Oma" Margret Nischalke, die
dabei herrliche Pointen zu
bieten hatte. Das ganze Programm
war ein bunter Strauß von Tanz
und närrischen Sketchen und
Vorträgen, die das Publikum im
Saal in eine wahre Hochstimmung
brachten; die Aktiven wurden
alle zum Dank für ihren Auftritt
mit dem selbstgebastelten Orden
der kfd geschmückt.
Zu einem
der Höhepunkte im Programm wurde
der Auftritt, der schlicht
angekündigt wurde als "Die 3
Tenöre", hinter denen sich ein
prächtiger Programmbeitrag vom
Dechant zusammen mit Horst Gies,
Willi Busch und Organist Klaus
Dieter Holzberger verbarg. Sie
boten eine großartige und vor
allem gekonnte gesangliche
Darbietung ganz im Stil ihrer
namentlichen Vorbilder und
brachten die Stimmung im Saal
zum Kochen.
Fast am
Ende des lustigen Nachmittags
stand der Besuch des Ahrweiler
Prinzenpaares Dieter I. und
Petra I. (Zimmermann) mit seinem
Hofstaat sowie den kleinen und
den mittleren Funken, die sehr
zur Freude ihrer im Saal
sitzenden Omas, Tanten und
Muttis für viel applaudierte
Tanzeinlagen sorgten und zur
guten Stimmung beitrugen.
Viele der
Närrinnen im Saal bedauerten,
dass die heiteren Stunden so
schnell vorüber eilten. Sie
gingen gewiss mit dem Vorsatz
heim, dass es im kommenden Jahr
wieder so eine Sitzung geben
müsse - dann sind sie auch
wieder dabei, um gute Laune zu
tanken.