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kfd
St. Laurentius
fuhr zur "Schmerzhaften Mutter Gottes" nach
Verscheid
Von Elke Rosenbaum
Die
Kath. Frauengemeinschaft St. Laurentius Ahrweiler hatte
für ihre diesjährige Fastenwallfahrt „Verscheid”
an der Schwelle zum Westerwald ausgewählt. Vorsitzende
Helene Adams begrüßte am Ahrtor-Parkplatz Präses
Dechant Meyrer und 73 Teilnehmerinnen. Mit zwei
Omnibussen ging es nach Kripp und dann mit der Autofähre
auf die andere Rheinseite weiter ins romantische Wiedtal.
Hildegard von Ameln hatte für die Fahrt sehr schöne
Gebetstexte und Marienlieder zusammengestellt, mit denen
sie und Anne Anders alle schon meditativ auf das
Wallfahrtsziel einstimmten.
Die Wallfahrtskapelle zu Ehren der Schmerzhaften
Muttergottes wird seit Jahrhunderten von Pilgern
aufgesucht, um ihre Anliegen vorzutragen. Der ursprünglich
erhaltene Bau aus dem 13. Jahrhundert wurde 1972
vollständig renoviert. 1982 konzentrierten sich die Bemühungen
um die wunderschönen Ausmalungen im spätgotischen
Netzgewölbe des Chores und die herrlichen Fresken.
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Am
Eingang zur Wallfahrtskapelle wurde die Gruppe von Pastor Mettel
erwartet, zu dessen neuem Pfarrbereich auch die Gemeinde
Verscheid zählt.
An diesem Ort der Stille und Besinnlichkeit
feierte Pastor Mettel und Dechant Meyrer mit den
kfd-Frauen die hl. Messe. In seiner Predigt lenkte Pastor
Mettel die Aufmerksamkeit auf den anziehenden Mittelpunkt der
Wallfahrtkapelle, eine Holzpietà auf dem 14. Jahrhundert, die
Muttergottes mit ihrem toten Sohn in den Armen, ihren Blick
aufrecht den Menschen zugewandt. Und jede Einzelne für sich
vertraute Maria, die seit ewigen Zeiten Vorbild, Hoffnung und
Zuversicht für die gläubige Menschheit ist, ihren Dank und
ihre Bitten an.
Im Anschluss an die hl. Messe ging es ins gemütliche Café -gleich
gegenüber auf der anderen Straßenseite- zu
leckerem Kuchen und Kaffee, bei dem nach Herzenslust geplaudert
und gelacht wurde.
Alles wieder bestens vorbereitet von Reiseleiterin Marlene
Seeliger.
Nach dem Abschlusssegen von Pastor Mettel in der Kapelle,
erfuhren die Pilgerinnen auch noch einiges über das
segensreiche Wirken von Mutter Rosa, Margaretha Rosa Flesch, der
Gründerin der Franziskanerinnen in Waldbreitbach und über die
Besuche der hl. Elisabeth von Thüringen bei ihrer Cousine, die
in dieser Gegend lebte.
Leider öffnete der Himmel während der Rückfahrt wieder die
„Regenschleusen”, aber trotzdem ging es frohgelaunt nach
Hause, in den Herzen noch der Nachklang „Segne du Maria, segne
mich dein Kind”.
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