|
Wie
zu Beginn jeden Jahres sind bundesweit die Sternsinger unterwegs. Die Aktion Dreikönigssingen
2007 steht unter dem Motto „Kinder sagen ja zur Schöpfung“
mit dem Beispielland Madagaskar. In Deutschland werden wieder
500 000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei
Könige von Tür zu Tür ziehen und um Spenden für
benachteiligte Kinder in der Welt bitten. Mit dem Schriftzug
„20*C+M+B+07“ (Christus segne dieses Haus) kommen sie als
Botschafterinnen und Botschafter Jesu Christi und segnen die Häuser
und ihre Bewohner. Die Aktion des KINDERMISSIONSWERKES „Die
Sternsinger“ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend
hat sich inzwischen zur weltweiten größten Solidaritätsaktion
entwickelt, in der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Die
Sternsinger waren am
Samstag, den 6. Januar in Ahrweiler unterwegs.
Organisation: Ingrid
Derra-Müller und Eva Gilles.
.
.
Die
Sternsinger waren am
Freitag, den 5. Januar in
Walporzheim unterwegs
Organisation:
Beatrix Zimmermann und Inge Knieps
.

General-Anzeiger Bonn, Sa
06.01.2007
Die Sternsinger bringen den
Segen fürs Haus KIRCHE
Junge Christen engagieren
sich für unterschiedliche soziale Projekte KREIS AHRWEILER.
In diesen Tage sieht man sie
wieder durch die Straßen ziehen. Sie tragen farbenfrohe
Umhänge. Sie machen halt an den Häusern. Die goldenen Kronen auf
ihren Köpfen und der helle Stern sind ihr Erkennungszeichen:
Die Sternsinger sind
unterwegs.
Öffnen Bürger ihnen die Türe, werden sie von den
jungen Christen mit einem Lied begrüßt. Die engagierten Kinder
bringen den Segen und Schutz
zu den Menschen, schreiben diesen auch noch symbolisch
auf Türrahmen oder Wände: "20*C+M+B*07". Dabei
stehen die drei Buchstaben
eben nicht, wie oftmals vermutet, für die Namen der Könige
Casper, Melchior und Balthasar. "Christus Mansionem
Benedicat", Christus
segne diese Wohnung, lautet der Segensspruch, der zusammen mit der
Jahreszahl 2007 Schutz bringen möge.
In der Ahrweiler Sankt
Laurentius
Gemeinde sind heute unter anderem auch Carlotta Müller (rechts),
Esther Fuhs (2. von rechts), Lisa-Marie Mahlberg und Judith Gilles
(links) im Stadtgebiet unterwegs.
Die Motivation für die jungen Mädchen im Alter zwischen acht und
zwölf Jahren ihre Freizeit zu "opfern" ist nahezu
gleich. Sie wollen, ebenso
wie die anderen Sternsinger im gesamten Kreisgebiet, mit den
gesammelten Spenden ein soziales Projekt unterstützen. In
diesem Jahr engagiert sich
das Bistum Trier für notleidende Kinder auf Madagaskar.
"Mit unseren Spenden können wir helfen, dass die Kinder
dort besser versorgt werden
und auch in die Schule gehen können" , erklären Judith,
Esther und Lisa-Marie bei ihrem Besuch in der Ahrweiler Redaktion
des General-Anzeigers. "Außerdem segnen wir die Häuser
und die Menschen die darin
wohnen" , ergänzt Carlotta, greift zur Kreide und schreibt
den Segensspruch an den Türrahmen.
Im Normalfall werden die Sternsinger
in diesen Tagen offen und freundlich empfangen. Viele Menschen
warten auf den Besuch der Jugendlichen, halten eine Geldspende für
das Hilfsprojekt sowie eine süße Sachspende für die
Sternsinger bereit.
Hin und wieder aber wird den
jungen Christen aber auch "die Tür vor
der Nase" zugeschlagen. Von solchen Einzelfällen lassen
sich die Sternsinger aber
nicht beeindrucken.
Zur Vorbereitung auf die diesjährige
Sternsinger-Aktion hatten die Firmlinge der Sankt-Laurentius-Gemeinde
gemeinsam mit Kaplan Michael Toth einen Nachmittag
in der Zehntscheuer organisiert. Dort gab es für die Sternsinger
jede Menge Informationen über das Land Madagaskar, die dortigen
Lebensbedingungen und die unterschiedlichen sozialen Projekte, die
mit dem Erlös der diesjährigen Spendensammlung unterstützt
werden sollen.
|